Android Kontakte blockieren – so geht’s

Im Zeitalter der modernen Technik ist man leider auch nicht vor Werbe-Anrufen, SMS oder eben Leuten gefeilt, mit denen man unter keinen Umständen sprechen möchte. Glücklicherweise gibt es aber nicht nur einige Apps, die sich genau mit diesem Thema beschaffen und helfen sollten. Sondern das Betriebssystem Android bringt auch ganz eigene Möglichkeiten mit unerwünschten Anrufen und SMS aus dem Weg zu gehen. Was man genau machen kann, verraten wir in diesem Artikel. Sei es das Weiterleiten der Anrufe auf die Mailbox, Kontakte zur Sperrliste hinzuzufügen oder die am meisten verwendeten Apps für das Thema. Den Anfang macht das Weiterleiten der Anrufe auf die Mailbox.

Teil 1. Anrufe direkt an die Mailbox weiterleiten

Anrufe an die Mailbox weiterleiten

Diese erste Methode ist sehr einfach und in so gut wie allen modernen Smartphones etabliert. Blöderweise funktioniert sie nur richtig, wenn man erst gar keine Mailbox eingerichtet hat. Ansonsten wird der Anrufer nämlich dahin weitergeleitet und kann eventuell irgendetwas aufs Band sprechen. Dementsprechend muss man seine Mailbox deaktivieren, damit der Anrufer sofort ein Besetzt-Zeichen bekommt.

Um den Anrufer sofort an die Mailbox und somit das ewige Tuten vorzusetzen, müsst Ihr ihn als Kontakt im Telefonbuch haben. Wählt ihn an, drückt auf das Menü-Symbol und klickt auf „Alle Anrufe an Mailbox“. Dadurch werden restlos alle Anrufe der Nummer umgeleitet und bekommen dann das Besetzt-Zeichen vorgesetzt. Diese Methode empfiehlt sich allen voran, wenn es sich um Telefonterror dreht oder man keine Lust auf Werbe-Anrufe seines Anbieters hat.

Teil 2. Kontakte auf die Sperrliste setzen

Wer seine Mailbox aber trotzdem nutzen möchte und einfach Anrufer komplett blockieren will, kann dies durch die Option „Zur Sperrliste hinzufügen“ machen. Das ist die wahrscheinlich sicherste und einfachste Methode, um die Garantie zu haben, dass gar kein Anruf mehr durchkommt. Die meisten Modelle haben heutzutage diese Option schon direkt dabei. Am Beispiel des Samsung Galaxy S4 ist es beispielsweise ganz einfach.

Geht auf Euer Telefonbuch und sucht nach dem zu sperrenden Kontakt. Klickt ihn an und drückt dann auf das Einstellungen-Symbol. Von hier könnt Ihr dann „zur Sperrliste hinzufügen“ auswählen. Das sorgt dann dafür, dass dieser Kontakt nicht mehr anrufen kann und sofort ein Besetzt-Zeichen bekommt. Unter Umständen also die bessere Methode als den Anruf an die Mailbox weiterleiten zu lassen.

Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit generell Anrufe sperren zu lassen. Beispielsweise wenn man keine aus dem Ausland empfangen möchte. Dazu geht man dann einfach wieder auf die Telefon-App und wählt Einstellungen aus. Hier geht man auf „Anrufeinstellungen“, rüber zu „zusätzliche Einstellungen“ und schließlich auf „Anrufsperre“. Von hier kann man dann auswählen, ob es sich nur um Sprachanrufe oder Videoanrufe handeln soll. Hat man das festgelegt, kann man bestimmte Typen, wie eben die Anrufe aus dem Ausland blockieren.

Anrufeinstellungen zusätzliche Einstellungen Anrufsperre Sprachanrufe

Teil 3. Unterschiede beim Anrufe an die Mailbox weiterleiten und den Kontakten einer Sperrliste hinzuzufügen

Beide Möglichkeiten bringen natürlich einige Unterschiede mit sich. Basierend darauf, ob sie nur Anrufe oder auch SMS sperren möchten.

1. Anrufe und SMS sperren

Wenn Sie weder Anrufe noch SMS von einem bestimmten Kontakt mehr empfangen möchten, empfiehlt es sich den Kontakt auf die Sperrliste zu setzen. Hierdurch stellen Sie sicher, dass er Sie weder anrufen noch per SMS kontaktieren kann. Er kommt dann einfach gar nicht mehr „durch“. Bei der Weiterleitung an die Mailbox, kann er immer noch SMS schreiben und ihnen schicken, weswegen sich hier dann ganz klar die erste Alternative zu bevorzugen ist.

2. Nur Anrufe blockieren

Wer also nur Anrufe blockieren möchte, sollte zur Möglichkeit greifen, dass an die Mailbox weitergeleitet wird. Hierdurch stellt man auch sicher, dass der Kontakt nicht denkt, er würde mit Absicht geblockt, wie bei der Sperrliste. Hier wird er nämlich früher oder später merken, dass er Sie gar nicht mehr erreichen kann. Durch die Mailbox Möglichkeit kommt dann einfach nur das Besetzt-Zeichen.

3. Die Blacklist

Durch das Sperren des Kontaktes und hinzufügen auf die Sperrliste, kommt er automatisch auf die Blacklist. Diese verhindert nicht nur, dass sich der Kontakt weder telefonisch noch textlich bei Ihnen melden kann, sondern auch Sie können diesen Kontakt dann in keiner Weise mehr erreichen. Sollten Sie also vorhaben doch noch irgendwann mal anzurufen oder eine SMS zu tippen, ist es ratsamer nur an die Mailbox weiterleiten zu lassen. Alles andere macht dann wenig Sinn, da Sie sich selber aussperren. Natürlich kann man einen Kontakt immer wieder von der schwarzen Liste runternehmen, macht dann aber nur mehr Arbeit, wenn man sowieso nicht vorhat ihn immer zu blockieren.

Doch nicht nur native und interne Lösungen gibt es. Stattdessen kann man natürlich auch auf Applikationen zurückgreifen, die genau für diesen Zweck entwickelt worden. Die zwei beliebtesten stellen wir Ihnen hier vor.

Teil 4. Die zwei am meisten verwendeten Apps zum Blockieren von Kontakten

Mr. Number-Block calls, texts

1. Mr. Number-Block calls, texts

Die wohl beliebteste App zum Blockieren von Anrufen und Texten ist Mr. Number-Block calls, texts. Mittlerweile wurde diese App schon über fünf Millionen Mal runtergeladen und über 100.000 Mal bewertet. Und das aber auch zurecht, denn das Programm sorgt nicht nur dafür, dass man Nummern blockieren kann, sondern gibt einem massenweise Möglichkeiten auch andere Optionen zu nutzen. Angefangen bei dem Blockieren von Anrufen oder Texten, bis hin zu der Möglichkeit Ausnahmen unter bestimmten Umständen hinzuzufügen ist hier alles möglich. Richtig toll ist die Funktion, Nummern als Spam zu melden. Diese können einen dann nicht mehr kontaktieren und werden einer Datenbank hinzugefügt, um auch andere Nutzer zu warnen. Die Einstellungen gehen aber noch weiter. So können Sie festlegen, wie der Kontakt geblockt werden soll. Soll er erst zur Mailbox weitergeleitet werden oder direkt das Besetzt-Zeichen aufgetischt bekommen? Außerdem kann man benachrichtigt werden, wenn eine geblockte Nummer anruft oder einem schreibt. So sieht man zwar weder den Text, noch warum die Person angerufen hat, aber immerhin weiß man es dann.

Darüber hinaus können sogar einzelne Nummern nachgeschaut und zurückverfolgt werden. Bis zu 20 Mal. Das funktioniert teilweise sogar erschreckend gut, wenn er Nummern ganze Namen zuweisen kann, die man so sonst nicht so schnell finden würde. Ebenfalls fügt es Anrufern weitere Informationen, soweit vorhanden, zu. Doch ein paar Mankos gibt es ebenfalls. So kann man nur insgesamt 20 Mal Nummern zurückverfolgen und es gibt auch keine Möglichkeit das Log zu exportieren. Man kann also außerhalb der App nicht genau nachschauen, wen man blockiert hat. Außerdem sind die Ads teilweise sehr nervig, allen voran wenn die Applikation möchte, dass man noch andere Programme des Entwicklers runterlädt.

Blacklist Plus

2. Blacklist Plus

Eine andere, sehr beliebte App ist Blacklist Plus. Der Vorteil hierbei: Die App kann man zwischen gewissen Zeiten einsetzen, so dass sie nur in einem bestimmten Zeitraum Anrufe und Textnachrichten blockiert. Das ist besonders nützlich, wenn man einfach mal seine Ruhe haben will. Außerdem gibt es hier eine so genannte Whitelist. Die genau umgekehrt wie die Blacklist funktioniert. Heißt, dass man hier Nummern eingeben kann die durchgelassen werden sollen, während alle anderen blockiert werden. Blockieren kann man hier, wie auch bei Mr. Number-Block, alles was schon angerufen hat, sich in den Kontakten finden lässt oder manuell eingegeben wird. Dafür gibt es aber keine weiteren Informationen. Das zurückverfolgen einzelner Nummern ist hier auch nicht möglich.

Die Funktionen sind hier in etwas gleich. Entweder werden Nachrichten und Texte komplett geblockt oder der Anrufer wird zur Mailbox weitergeleitet und die App legt sofort auf. Außerdem werden alle gemachten Einstellungen dem Log hinzugefügt, bei dem man dann sehen kann, wer genau geblockt ist, und ob man von blockierten Kontakten angerufen wurde oder Nachrichten bekommen hat. Genauso kann man sich benachrichtigen lassen, wenn ein blockierter Anruf versucht hat, Kontakt aufzubauen.

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